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Term Definition
Alternative Therapie/Methode

Unter dem Begriff "alternative Therapie/Methode" fasst man Behandlungsmethoden zusammen, die nicht denen der Schulmedizin entsprechen und deren Wirksamkeit nicht gesichert ist. Einige dieser Behandlungsmethoden können tatsächlich eine vorübergehende oder anhaltende Verbesserung des Gesundheitszustandes bewirken. Es gibt aber auch Maßnahmen, die schaden anstatt zu helfen. Wenn Sie eine der alternativen Therapieformen ausprobieren, sollten Sie unbedingt Ihre vom behandelnden Arzt verordneten Medikamente weiterhin einnehmen. Sie sollten aber auch Ihren behandelnden Arzt darüber informieren.

Alveolen

=Lungenbläschen: Sie sitzen am Ende der feinsten Verzweigungen der Luftwege, den Bronchiolen und sind das Ende des feinverästelten Bronchialbaums. Die Alveolen/ Lungenbläschen sehen wie die Beeren einer Weintraube aus oder wie kleine elastische Schaumbläschen. In den Alveolen findet der Gasaustausch statt. Sauerstoff wird von der eingeatmeten Luft an den Körper - vertreten durch ganz feine Äderchen, die die Alveolen umschließen - statt. Den eingeatmeten Sauerstoff nehmen diese kleinen Blutgefäße (Kapillaren) auf und bringen ihn über das System der Blutgefäße zu allen Zellen des menschlichen Körpers. Das Kohlendioxyd, das im Körper im Rahmen der Stoffwechselvorgänge entsteht, geben die Kapillaren an die Alveolen ab, damit es ausgeatmet wird.

Alveolitis

Entzündliche Erkrankung der Lungenbläschen/ Alveolen.

Ambulante Rehabilitation

siehe Rehabilitation

Ampelsystem

Grün - Gelb - Rot kennzeichnet die Einstellung der Atemwegserkrankung mit dem Peakflow-Meter.
Dabei misst der Patient seinen Peakflow regelmäßig (morgens) und ermittelt so die aktuellen Werte. Mit seinem Arzt hat er vorher vereinbart, welcher Wert sein persönlicher Bestwert ist und was beim Abweichen vom Bestwert zu tun ist.
Liegt der gemessene Wert bei 80 - 100% des Bestwertes, ist alles o.k.: die Ampel zeigt grün. Liegt der gemessene Wert bei 50 - 80% des Bestwertes, ist Achtung geboten: die Ampel zeigt gelb. Der Patient sollte jetzt das tun, was er mit Seinem Arzt vereinbart hat, z.B. Erhöhung der Medikamentendosis.
Liegt der gemessene Morgenwert unter 50% des Bestwertes, steht ein Notfall bevor: die Ampel zeigt rot. Jetzt soll der mit dem Arzt vereinbarte Notfallplan zum Einsatz kommen.

Analgetika

Schmerzmittel; Schmerzstillend wirken auch die entzündungshemmenden nichtsteroidalen (kortisonfreien) Antiphlogistika (die auch Antirheumatika genannt werden). Dazu gehört in erster Linie die Acetylsalicylsäure. Diese Präparate können bei Patienten, die dazu neigen, Asthmaanfälle auslösen.

Anamnese

Die Vorgeschichte der Erkrankung nach den Angaben des Patienten. Sie wird vom Arzt durch Befragen des Patienten erhoben.

Anaphylaktische Reaktion

Bedrohliche allergische Reaktion. Sie kann zum Kollaps und zu einem Schock führen (anaphylaktischer Schock). Bei fehlender ärztlicher Hilfe besteht die Gefahr, dass der Patient im anaphylaktischen Schock stirbt.

Anstrengungsasthma

Es wird auch Belastungsasthma genannt. Asthmasymptome treten bei und nach körperlicher Belastung verbunden mit Atemnot auf.

Anti-Leukotriene

Substanzen, die entzündungshemmend wirken. Anti-Leukotriene können bei leichtem bis mittelschwerem Asthma bronchiale in Ergänzung zu anderen Medikamenten eingesetzt werden. Sie eignen sich besonders gut zur Behandlung des sog. Anstrengungsasthmas. Sehr gute Wirkung bei der Therapie des kindlichen Asthmas.

Antiallergika

Gegen die Allergie wirkende Mittel.
Die Antiallergika verhindern den Beginn einer allergischen Reaktion oder blockieren deren Ablauf. Antiallergika müssen regelmäßig eingenommen werden, auch wenn Atemnotbeschwerden nicht zu spüren sind, da sie nur 'vorbeugend' wirken. Bei bereits bestehender, akuter Atemnot helfen sie nicht.

Antibiotika

Antibiotika zerstören Bakterien und verhindern ihre Ausbreitung im Organismus. Antibiotika wirken mehr oder weniger stark auf Bakterien, nicht jedoch auf Viren. Mit einer Antibiotika-Therapie kann keine Erkältung, die auf einer Virus-Infektion basiert, bekämpft werden. Es kann aber eine so genannte bakterielle Superinfektion behandelt werden, wenn sie zur einer Erkältung hinzukommt. Antibiotika können verhindern, dass aus einer Erkältung eine eitrige Bronchitis wird und sich dadurch ein Asthma oder eine COPD immer weiter verschlechtert.
Antibiotika müssen immer nach den Anweisungen des Arzt eingenommen werden - auch noch über das Abklingen des eventuell vorhandenen Fiebers hinaus.

Anticholinergika

Atemwegserweiternde Substanzen, die die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur lösen und die übermäßige Schleimproduktion mindern.
Sie werden meist bei der chronisch obstruktiven Bronchitis mit oder ohne Emphysem(COPD) eingesetzt.

Antigen

Eine Substanz, die den Körper zur Bildung von Antikörpern anregt und so eine Immunreaktion auslöst (Antigen - Antikörper-Reaktion).

Antigen-Antikörper-Reaktion

Abwehrmechanismus des menschlichen Organismus gegen fremde Substanzen.

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