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Term Definition
Antihistaminika

Substanzen, die bei der Behandlung von Allergien dem Botenstoff  Histamin entgegenwirken und so den Prozess, den ein Allergen über das vom Körper freigesetzte Histamin auslösen kann, unterbrechen.

Antikörper

Abwehrstoffe des Körpers, die Bestandteil des Abwehrmechanismus des Organismus sind.
Durch eine Antigen-Antikörper-Reaktion machen sie Fremdkörper - wie Allergene oder Bakterien - die in den Organismus eingedrungen sind, unschädlich.

Antiphlogistika

Entzündungshemmende Mittel. Dazu gehören sowohl die Kortikoide als auch die sog. nichtsteroidalen Antiphlogistika, die meist als nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bezeichnet werden. Alle diese Mittel dämpfen die Folgen einer Entzündung, wie Schmerz (Analgetika), Schwellung und Fieber.

Antitussiva

Hustenstillende Substanzen (z.B. Hustensaft).

Apnoe

Atemstillstand

Arteriolen

Extrem kleine Blutgefäße (Arterien)

Arzneimittel-Asthma

Überempfindlichkeitsreaktionen mit Asthmasymptomen bei der Anwendung von gewissen Schmerz- und Rheumamittel (z.B. Acetylsalycilsäure - Aspirin ®). Die gleiche Reaktion kann durch Kontrastmittel ausgelöst werden.

Asbestose

Asbestose ist eine Erkrankung, die durch das Einatmen von Asbest hervorgerufen wird. Sie macht sich durch Vernarbungen im Lungengewebe bemerkbar, die im Zuge der Entzündungsreaktionen entstehen - ausgelöst durch eingeatmete Asbestfasern.
Patienten mit Asbestose haben auch ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko.

Aspirin ®

siehe Acetylsalycilsäure

Asthma bronchiale

Das Wort 'Asthma' hat seinen sprachlichen Ursprung im Griechischen und bedeutet in etwa 'Keuchen' oder 'schweres Atmen'. Die Ursache des Asthma bronchiale ist eine dauerhafte - also chronische - Entzündung der Bronchialschleimhaut. Die entzündete Schleimhaut reagiert auf die verschiedensten Reize überempfindlich und löst so die mit dem Asthma bronchiale einhergehenden Beschwerden aus. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem hyperreagiblen (= überempfindlichen) Bronchialsystem.
Beschwerden (anfallsartige Atemnot)  können beim Asthma bronchiale nicht nur durch Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und andere Allergene (allergisches Asthma), sondern auch durch  Zigarettenrauch, Smog, Küchendämpfe, Lösungsmittel bei Farben, Nebel, Kälte und Anstrengungen sowie Stress (nicht- allergisches Asthma) verursacht werden.
'Giemen' und 'Keuchen' sind die Folgen eines enger werdenden Bronchialsystems. Dessen innerer Durchmesser verringert sich durch
- Verkrampfung der Bronchialmuskulatur
- Schwellung der Bronchialschleimhaut
- vermehrte Bildung eines zähen Bronchialschleims, der sich nur schwer abhusten lässt.

Asthma cardiale

Das sog. 'Herzasthma' beruht auf einer Funktionsstörung der linken Herzens infolge eines Rückstaus des Blutes in den beiden Lungenflügeln. Ursache dafür ist die schwache Pumpleistung des Herzens, die zu Atemnot und zum Husten führt.

Asthma-Diäten

Eine spezielle Asthma-Diät gibt es nicht. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist jedem Menschen anzuraten. Bei Patienten mit allergischem Asthma und Nahrungsmitteltunverträglichkeit spielt jedoch die Ernährung eine große Rolle. Manche Patienten bekommen nach dem Verzehr von  Nüssen Atemnot. Birkenpollenallergiker vertragen oft keine rohen Äpfel und kein Steinobst.
Eine Beifußallergie kommt häufig zusammen mit einer Kreuzallergie gegen Sellerie, Karotten und Spargel vor. Bei gesicherter Sensibilisierung gegen bestimmte Lebensmittel kann es lebenswichtig sein, diese Lebensmittel zu meiden.

Asthmaanfall

Plötzlich anfallsartig auftretende schwere Atemnot.

Asthmasymptome

Asthma ist gekennzeichnet durch anfallsartig auftretende Atemnot und pfeifendes Atemgeräusch. Hinzu können Husten und Auswurf kommen.
Beginnendes Asthma bronchiale macht sich häufig - vor allem bei Kindern - durch nächtlichen Husten bemerkbar.

Asthmatagebuch

Hier tragen sie ihre aktuell gemessenen aktuellen Peakflow-Werte ein. Neben diesen Werten sollen aber auch andere Besonderheiten ins Asthmatagebuch eingetragen werden, wie z.B.
- Einsatz des Notfallsprays
- persönliche Beschwerden (Husten, Auswurf, Atemnot)
- Nächtliche Atemnot
- andere Besonderheiten - wie Infekt, Fieber, verfärbter Auswurf.

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