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Term Definition
Beta-Sympathomimetika

siehe Adrenergika

Betamethason

Kortikoid, das in Tablettenform und als Injektion zur Verfügung steht.

Betamimetika

Sammelbegriff für Substanzen, die Bronchien erweitern. Andere Begriffe dafür sind: Sympathomimetika bzw. Adrenergika. Adrenergika/Betamimetika gibt es als schnell/kurz wirkendes Spray oder als Pulver (= Notfallspray), aber auch als langwirkendes Spray oder Pulver. Darüber hinaus gibt es Adrenergika/Betamimetika als Tabletten, auch als sog. Retard-Tabletten. Das sind Tabletten, deren Wirkung lange anhält. Adrenergika/Betamimetika werden bei der Behandlung des Asthma bronchiale und der COPD eingesetzt.

BGA

siehe Blutgasanalyse

Bildgebende Verfahren

So bezeichnet man zusammenfassend z.B. Röntgenuntersuchungen, Computertomographie und Ultraschall.

Biopsie

Die Entnahme von Gewebe am Lebenden zur mikroskopischen Untersuchung. Die Entnahme kann z.B. anlässlich einer Endoskopie / Bronchoskopie (Lungenspiegelung) erfolgen.

Blutgasanalyse

Messung von Sauerstoff und Kohlendioxid im arteriellen Blut - wird bei Patienten mit schwerer COPD und bei Asthma bronchiale durchgeführt. Dazu wird ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen entnommen und in einem Messgerät untersucht.
Abkürzung für Blutgasanalyse: 'BGA'

Body-Plethysmographie

Ermöglicht die exakte Bestimmung des Lungenvolumens und des Atemwegs-Widerstandes.
Die Worte "plethys" und "graphie" leiten sich aus dem Griechischen ab. "Plethys" bedeutet soviel wie Fülle oder Menge, während "graphie" Aufzeichnungsverfahren heißt.

Bodyplethysmograph ('Body')

Der Patient sitzt in einer geschlossenen, gläsernen Messkammer, die an eine Telefonzelle erinnert, und atmet durch ein Rohr, das mit einem Aufzeichnungs- und Analysegerät außerhalb der Messkammer verbunden ist. Die Messung des Atemwegswiderstandes und der Lungenkapazität mittels 'Body' ist die genaueste Methode zur Bestimmung der Lungenfunktion eines Patienten. Die Bodyplethysmographie wird in Lungenfacharztpraxen und in Kliniken  durchgeführt.

Bodyplethysmographie

siehe Bodyplethysmograph

Botenstoffe

Das sind Substanzen, die freigesetzt werden, wenn das Bronchialsystem mit Fremdkörpern oder Bakterien in Berührung kommt. Die bekanntesten Botenstoffe sind das Histamin und die Leukotriene.

Bronchialbaum

Man spricht von einem Bronchialbaum, weil das Bronchialsystem mit der Luftröhre (Trachea) den Stammbronchien, Lappenbronchien, Segmentbronchien und den immer feiner werdenden Verästelungen bis hin zu den Bronchiolen und den Lungenbläschen (Alveolen) wie ein auf den Kopf gestellter Baum aussieht.

Bronchialinfekt

Bronchialinfekte werden durch Viren oder Bakterien verursacht. Bei Patienten mit COPD oder mit Bronchiektasien treten solche Bronchialinfekte relativ häufig auf. Sie sind mit harmlosen Erkältungen nicht zu vergleichen und sie schädigen das bereits geschädigte Bronchialsystem immer weiter, so dass dadurch eine permanente Verschlechterung der bestehenden Erkrankung  verursacht wird.

Bronchialkarzinom (Bronchuskarzinom, Lun

ist die fachgerechte Bezeichnung für den sog. Lungenkrebs (Abkürzung: Bronchus-Ca).
Es handelt sich dabei um eine bösartige (maligne) Geschwulst ausgehend von den Bronchien. Hauptursache ist das langjährige Zigarettenrauchen. Demgegenüber sind arbeitsplatzbezogene oder umweltbedingte Schadstoffe, wie z.B. Asbest, sehr viel seltener Auslöser eines Bronchialkarzinoms.

Bronchialmuskelkrampf

Darunter versteht man das z.B. durch Allergene oder durch Reizstoffe ausgelöste Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur. Führt zur Verengung der Atemwege und zur Atemnot.

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