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Term Definition
Bronchialmuskulatur

Muskeln, die in der Bronchialwand lokalisiert sind und die eine Verengung der Bronchien bewirken, wenn sie sich verkrampfen.

Bronchialschleim

Weitere Bezeichnung für Auswurf, Mucus, Schleim, Sekret, Sputum.

Bronchialschleimhaut

Die Bronchien sind mit einem sehr empfindlichen Flimmerepithel (Schleimhaut) ausgekleidet. Das Flimmerepithel mit den sog. Flimmerhärchen, fungiert als Transportsystem und befördert Fremdkörper - die am Schleim anhaften - aus dem Bronchialsystem hinaus.  Unterhalb der Schleimhaut im Bindegewebe der größeren Bronchien befinden sich Muskelzellen, die das Bronchialsystem in der Regel offen halten. Nur bei Reaktionen, die zum Muskelkrampf führen, ziehen sich diese Muskeln zusammen und engen die Bronchien ein - es entsteht Atemnot. Die Schleimhaut enthält auch schleimbildende Becherzellen, Schleimdrüsen, aber auch Mastzellen und Entzündungszellen.

Bronchialsekret

siehe Schleim, Sputum, Mucus

Bronchialsystem

siehe Bronchialbaum

Bronchiektasen

Erweiterungen / Ausbuchtungen der Bronchialäste mit Neigung zu Schleimstau und Infektionen. Meistens irreversibel ( nicht rückgängig zu machen)

Bronchien

Aus der Luftröhre sich verzweigende Hauptäste (Stammbronchien), die sich im sog. Bronchialbaum immer stärker verzweigen bis hin zu den Bronchiolen, an deren Ende die Lungenbläschen (Alveolen) sitzen. Über die Bronchien wird die sauerstoffreiche Luft über die Verzweigungen zu den Lungenbläschen (Alveolen) geleitet und die kohlendioxidreiche Luft von den Alveolen aus dem Körper heraustransportiert.

Bronchiolen

sind die kleinsten Verästelungen der Bronchien im Bronchialbaum, an deren Ende die Lungenbläschen (Alveolen) sitzen.

Bronchiolitis

Entzündung der Bronchiolen (kleinsten Verzweigungen der Atemwege).

Bronchitis

Bei der Bronchitis handelt es sich um eine Entzündung der Bronchien.
Bei den Bronchitiden unterscheidet man die
- akute Bronchitis
- chronische Bronchitis
- chronisch obstruktive Bronchitis
Die akute Bronchitis wird als Erkältung oder Infekt bezeichnet. Tritt die "akute Bronchitis" gehäuft auf, so kann das bereits der Beginn einer "chronischen Bronchitis" sein und sollte fachärztlich abgeklärt werden.
Die chronische Bronchitis: Rauchen, auch Passivrauch, ist mit Abstand die häufigste Ursache der chronischen Bronchitis. Weitere Ursachen: Jahrelanges Einatmen von Rauch, Staub, Dämpfen am Arbeitsplatz, extreme Umweltverschmutzung. Die chronische Bronchitis ist gekennzeichnet durch anhaltenden, chronischen Husten, aber auch durch eine vermehrte Produktion von Schleim und durch sich verschlimmernde Atemnot. Der sog. "Raucherhusten", der beim starken Raucher zu beobachten ist, dient dazu, das Bronchialsystem vom Schleim zu befreien, da die feinen Flimmerhärchen, die normalerweise diese Aufgabe auch ohne Husten bewältigen, zugrunde gegangen sind.
Bei der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) kommt es zu einer Engstellung (Obstruktion) der Atemwege, wodurch diese Patienten zunehmend an Atemnot leiden. Die Verschlechterung ist schleichend und fortschreitend. So zeigt sich die Atemnot zuerst bei starker körperlicher Belastung (Treppensteigen) später dann aber auch schon bei leichteren körperlichen Tätigkeiten (bei normalem Gehen). Viele Patienten mit einer COPD bagatellisieren ihre Atemnot und führen sie z. B. auf das zunehmende Alter oder auf das Körpergewicht zurück. In den seltensten Fällen wird die COPD als Ursache für die schleichende Verschlechterung der körperlichen Belastbarkeit und die sich verstärkende Atemnot gesehen. Unbehandelt sterben Patienten mit dieser Erkrankung durchschnittlich 10 Jahre früher als ein Menschen mit einer gesunden Lunge. Die COPD und die daraus resultierenden Folgeerkrankungen stehen an 4. Stelle der Haupttodesursachen.

Broncho-Vaxom

Immuntherapeutikum zur Stärkung des Immunsystems gegen wiederkehrende bakterielle Infekte.

Bronchoalveoläre Lavage (BAL)

Im Rahmen einer Fiberglasbronchoskopie wird ein Lungensegment mit 100-300 ml einer physiologischen Kochsalzlösung gespült. Mit dieser Spülflüssigkeit lassen sich Zellen der Bronchiolen und Alveolen gewinnen, die im Labor untersucht werden. Auf diese Weise lassen sich bestimmte Lungengewebserkrankungen feststellen.

Bronchodilatatoren

Arzneimittel, Atemwegserweiternd wirken.
Adrenergika, Beta-2-Adrenergika, Beta-2-Sympathomimetika, aber auch Anticholinergika gehören dazu.
Werden zur Behandlung von Atemnot-Anfällen verwendet. Sie wirken auch vorbeugend.

Bronchopneumonie

Lungenentzündung

Bronchoskop

Dünnes, biegsames, schlauchartiges Instrument mit einer Optik an der Spitze, das in die Luftröhre und die Atemwege eingeführt wird und auf diese Weise eine Untersuchung des Bronchialsystems ermöglicht.
Bei Bedarf können mit dem Bronchoskop auch Gewebeproben oder Schleim dem Bronchialsystem entnommen werden. Für bestimmte Untersuchungen werden starre Rohre (starre Bronchoskopie, stets in Narkose) verwendet.

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