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Term Definition
Hyperventilation

Die meist unwillentliche Beschleunigung und Vertiefung der Ein- und Ausatmung über den Körperbedarf hinaus. Sie kann zu Asthmaanfällen, zu Schwindelgefühl und zur Ohnmacht führen und trägt sehr oft zur Verstärkung von Angstzuständen bei.

Hypnose

Hypnose wurde wahrscheinlich schon in der Frühzeit des Menschen verwendet. Hypnose dürfte eher zufällig entdeckt worden sein und ihren Ursprung in meditativen und kultischen Handlungen haben. Hypnose ist eine der ältesten Form der Behandlung seelischer Erkrankungen. In der Hypnose werden dem Patienten immer wieder Sätze vorgesprochen, die dieser laut zu wiederholen hat. Asthma, bei dem auch seelische Konflikte als Auslöser von Beschwerden eine Rolle spielen können, stellt manchmal eine Indikation für die Hypnose dar, auch wenn diese Behandlung Asthma nicht heilen kann. Die medikamentöse Behandlung unbedingt weiterführen, nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt reduzieren.

Hyposensibiliserung

Auch spezifische Immuntherapie (SIT, SLIT). Soll die Wirkung von Allergenen herabsetzen. Dabei verabreicht man einem Patienten, der unter einer Allergie leidet, anfangs sehr geringe und im Verlauf zunehmende Dosen der Allergene, die ihn beeinträchtigen, um auf diese Weise die körpereigenen Abwehrkräfte an das Allergen zu gewöhnen, so dass der Organismus nicht mehr mit einer krankhaften Abwehr reagiert, wenn er mit ihm in Kontakt kommt.
Die Allergenextrakte werden unter die Haut gespritzt (SIT) oder sie können in Form von Tropfen oder Tabletten, die unter die Zunge getropft/gelegt werden, eingenommen werden (SLIT). Der Patient soll nicht gegen viele Allergene gleichzeitig allergisch sein. Am wirksamsten ist eine Hyposensibilisierung im frühen Stadium der Allergie. Deshalb ist sie bei Heuschnupfen- und asthmakranken Kindern / Jugendlichen im Allgemeinen besonders Erfolg versprechend.

Hypoventilation

Eine verlangsamte und flache Atmung.

Hypoxämie

Der Sauerstoffgehalt  des arteriellen Blutes ist erniedrigt.
Der Normwert ist abhängig von Alter, Geschlecht und vom Körpergewicht, liegt aber in der Regel bei einem Partialdruck (pO2) >65 mm Hg. Bei einem pO2 unter 50 mm Hg spricht man von einer schweren Hypoxämie.

Hypoxie

Sauerstoffmangel im arteriellen Blut mit Folge der Unterversorgung von Organen.

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