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Term Definition
Progressive Muskelentspannung

Dabei handelt es sich um ein Verfahren nach Edmund Jacobson, bei dem durch die willkürliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Es geht bei dieser Methode darum, den Gegensatz zwischen Anspannung und Entspannung zu spüren und dadurch einen tiefen Entspannungszustand zu erreichen.

Prophylaxe

Vorbeugende Maßnahme, vorbeugendes Verhalten, um sich vor einer Erkrankung zu schützen.

Provokationstest

Ein gezielter Test, bei dem bestimmte Reize Symptome einer vermuteten Erkrankung hervorrufen sollen (z.B. Provokationstests in der Allergologie).
Der Provokationstest dient also zur Feststellung der Lungenfunktion nach Inhalation eines Allergens oder einer Reizsubstanz.

Pseudokrupp

Eine Entzündung der oberen Atemwege im Bereich des Kehlkopfes, die durch einen charakteristischen bellenden Husten, Heiserkeit und bei schweren Verläufen auch Atemnot geprägt ist. Hauptsächlich betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren. Ursache können Infektionen und oder auch Luftschadstoffe sein.

Psychische Entspannung

Entspannungstechniken wie z.B. autogenes Training, Hatha Yoga oder Entspannung nach Jacobson.

Psychotherapie

Ist die Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Krankheiten oder Verhaltensstörungen mit Hilfe psychologischer, d. h. fundierter Methoden durch verschiedene Formen verbaler und nonverbaler Kommunikation. Je nach Form der Psychotherapie findet eine Auseinandersetzung mit dem Unbewussten statt, um die Ursachen der Erkrankung zu klären, oder es wird der Bereich des bewussten Denkens und Empfindens ergründet und durchleuchtet (z. B. Gesprächstherapie oder Verhaltenstherapie). Zum Thema Asthma und Psychotherapie sollte folgendes beachtet werden: Asthma ist eine körperliche Krankheit, der ein organischer Schaden zu Grunde liegt. Doch wie bei kaum einer anderen Krankheit spielt beim Asthma auch die Psyche eine ganz entscheidende Rolle für die Entwicklung: Unverarbeiteter psychischer Stress ist in der Lage, ähnlich wie körperliche Anstrengung oder Allergeneinwirkung beim Asthmatiker einen Anfall auszulösen oder das Asthma zu verschlechtern. Bedrohungsgefühle durch Atemnot und die Angst vor einem neuen Anfall sind bedrückende psychische Faktoren, die ihrerseits weitere Ängste verursachen.

Pulmonale Hypertonie/Hypertension

Hochdruck im Lungenkreislauf als Folge von COPD, Lungenfibrose, bei verschiedenen anderen Erkrankungen oder aus unbekannter Ursache.

Pulverinhalation

Neben der Inhalationstherapie mit Dosieraerosolen und Verneblern wichtigste Form der inhalativen (topischen) Therapie.

Pulverinhalator

Ein Gerät, aus dem das Medikament in feinster Pulverform freigesetzt wird.

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