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Term Definition
Hatha-Yoga

Hatha-Yoga kräftigt die Muskeln, regt die Funktionen der Organe an, stärkt Herz- und Kreislauf, verbessert die Körperhaltung und vermittelt innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Dabei wird die Atemfrequenz gesenkt und die Zeit der Ausatmung verlängert. Hatha-Yoga wirkt als begleitende Therapie bei Asthma günstig.

Hausstaubmilbe

Milben zählen zu den Spinnentieren. Die häufigsten Hausstaubmilbenarten sind Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae (Dermatophagoides = Hautfresser). Weltweit gibt es etwa 150 Arten. Sie sind gerade so klein, dass wir sie gerade nicht sehen können (ca. 0,1 bis 0,5 mm groß) und haben 8 Beine.
Hausstaubmilben ernähren sich von abgefallenen Hautschuppen, von denen der Mensch pro Tag bis zu 1,5 g verliert. Die Milben leben in Betten, Teppichen und Polstermöbeln. Ihr Kot ist ein Allergen, auf das viele Allergiker mit Schupfen und/oder Asthma reagieren. Beheizte Räume schaffen optimale Lebensbedingungen für die Hausstaubmilbe.

Hauttest

Hauttests sind Untersuchungen bei dem Verdacht, dass ein Patient allergisch ist. Dabei werden Allergenextrakte mit der Haut in Kontakt gebracht. Sensibilisierte Betroffene zeigen lokale Reaktionen. An ihnen kann abgelesen werden gegen welche Allergene der Patient sensibilisiert ist.

"Die am häufigsten angewendete Methode ist der Pricktest, bei dem einzelne Tropfen von Allergenextrakten auf den Unterarm oder den Rücken aufgebracht werden. Durch die Tropfen hindurch wird mit einer Spezialnadel (Lanzette) etwa 1 mm die Haut angeritzt oder gestochen. Nach zirka 15 Minuten kann die Sofortreaktion abgelesen werden. Liegt auf eines der Allergene eine Allergie vor, tritt an der jeweiligen Hautstelle eine Rötung und leichte Schwellung (Quaddelbildung) auf. Je nach Stärke der Quaddelbildung spricht man von einer leichten, mittelgradigen oder starken allergischen Reaktion der Haut.Durch eine Kontrolluntersuchung gleicher Art mit Histamin und Kochsalz muss sichergestellt werden, dass der Prick-Test zu einem richtigen Ergebnis führte. Eine an der Haut nachgewiesene Empfindlichkeit geht meistens mit der Empfindlichkeit der Nase und Bronchien auf das gleiche Allergen einher."    Beim Prick-to-prick-Test wird erst mit der Lanzette in die vermutete Allergenquelle gestochen (Früchte etc.) und dann in die Haut des Patienten. "    Beim Intrakutantest werden Allergenextrakten mit einer Spritze oberflächlich in die Haut injiziert. "    Der Reibetest wird bei besonders empfindlichen Menschen angewandt. Der vermutete Allergieauslöser wird an der Innenseite des Unterarms gerieben. Bei positiver Reaktion zeigen sich großflächige Rötungen oder Quaddeln.  

Heimbeatmung

Es werden Patienten beatmet, deren Eigenatmung durch zeitweise oder bleibende Störungen von Nervensystem oder Atemmuskulatur so stark reduziert ist, dass nur eine maschinelle Beatmung einen ausreichenden Gasaustausch sicherstellen kann.
Unter Heimbeatmung, wird also die künstliche Beatmung verstanden, die zu Hause mit einem Beatmungsgerät durchgeführt wird. Die Heimbeatmung wird bei Lungenerkrankungen eingesetzt, um die Atemmuskulatur vorübergehend zu entlasten, wenn die Atmung dauernd unzureichend ist und der Kohlendioxidgehalt des Blutes auch in Ruhe zu hoch ist.

Herz-Asthma

siehe Asthma cardiale

Heuschnupfen

Ist eine Erkrankung des atopischen Formenkreises, also eine IgE-vermittelte Entzündung. Volkstümlicher Name für allergische Erkrankungen der Nasenschleimhäute und der oberen Atemwege unter Beteiligung der Augenbindehaut (allergische Rhinitis / Konjunktivitis).
Bis zu 40% der Betroffenen entwickeln ein Asthma..
Die Erkrankung beginnt häufig im frühen Kindesalter und führt oftmals über Jahrzehnte hinweg zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Sehr betroffen sind das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und die Arbeitsproduktivität. 1 von 3 Kindern und  über 20 Prozent der Bevölkerung leiden darunter.

Histamin

Botenstoff, der bei Kontakt mit einem Allergen von der Mastzelle ausgeschüttet wird.
Das Histamin löst Vorgänge aus, die zum Muskelkrampf (Spasmus) in den Bronchien und so zur Atemnot führen. Außerdem alarmiert das Histamin weitere Entzündungszellen (so insbesondere Eosinophile und Lymphozyten), die ihrerseits ebenfalls Botenstoffe ausschütten, die eine Entzündung der Schleimhaut sowie eine länger andauernde Verkrampfung der Bronchialmuskulatur auslösen.

Histiozytosis X (heute Langerhanszell Hi

ist eine chronische, reaktive, tumoröse und unkontrollierte Gewebevermehrung von Langerhans-Zellen. Die pulmonale Langerhanszell Histiozytose betrifft das Lungengewebegerüst und führt zur Ausbildung von Lungenzysten.
Die Anzahl der Neuerkrankungen liegt zwischen 1/200.000 und 1/2.000.000. Ein gibt ein Überwiegen beim männlichen Geschlecht.

Histologie

Lehre von den Geweben des Körpers. Der Histologe/Pathologe untersucht Gewebeproben. Dazu werden mikrometerdünne, gefärbte Gewebsschnitte hergestellt und am Mikroskop beurteilt. Zu den Aufgaben der Histologie gehört die Frühdiagnose von Tumoren, Klassifizierung von Tumoren (gut- / bösartig),  Hilfestellung zur Therapiewahl u.v.m

Homöopathie

Behandelt die Patienten nach dem vom Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, aufgestellten Grundsatz: "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt".
Die gleichen Mittel, die Gesunde krank machen, sollen in hoher Verdünnung Kranke heilen. Homöopathische Medikamente sollen nicht durch die Ursubstanz wirken, sondern durch eine Verstärkung der Wirkung während der einzelnen Verdünnungsvorgänge.

Hub

Sprühstoß aus einem Dosieraerosol.

Husten

ist das willkürliche oder aufgrund eines Reizes über den Hustenreflex ausgelöste unwillkürliche, explosionsartige Ausstoßen von Luft, die dabei die Stimmritze mit öffnet, wobei die durch den Hustenreiz ausgestoßene Luft eine Geschwindigkeit von bis 480 Stundenkilometer erreichen kann.
Husten ist dem Grunde nach ein für den gesunden Körper wichtiger und notwendiger Schutzreflex. Zusammen mit den Aufgaben der Schleimhaut (Flimmerhärchen) ist Husten wichtig zur Selbstreinigung der mit der Umwelt ständig in Verbindung stehenden Atemwege. Husten ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Die Ursachen eines Hustens können vielfältig sein.
Husten kann produktiv, also mit Auswurf verbunden sein. Sehr viel häufiger ist Husten unproduktiv, trocken, nämlich dann, wenn kein Sekret vorhanden ist.
Mögliche Ursachen:
Entzündungen der Atemwege, Asthma bronchiale, Fremdkörper in den Atemwegen, Reizgase, Lungenembolie, Lungenfibrose, Lungenentzündung, COPD, Bronchiektasie, Lungenkrebs.

Hyperkapnie

Nennt man eine Erhöhung des Kohlendioxid ( CO2 )-Partialdrucks im Blut. Tritt ein, wenn der Gasaustausch gestört ist.

Hyperreagibles Bronchialsystem

Überempfindliche Atemwege bzw. Bronchien, die auf eine geringe Konzentration von normalerweise harmlosen Substanzen (Allergene und Reizstoffe) bereits durch Verengung   reagieren.

Hypersekretion

Übermäßige Schleimbildung in den Bronchien.

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