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Term Definition
Palliative Behandlung

Ausdruck für eine lindernde Behandlung im Gegensatz zur kurativen (heilenden) oder prophylaktischen (vorbeugenden) Behandlung. Palliativmedizin ist "die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer fortschreitenden, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt". Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung.

Patientenschulung

Ein strukturiertes Fortbildungsprogramm für chronisch kranke Menschen. Patientenschulungen haben das Ziel, die Selbstkompetenz der chronisch kranken Menschen zu erhöhen. Durch die Verbreiterung des Wissens und praktische Hilfen kann es gelingen, trotz einer chronischen Krankheit besser und zufriedener zu leben. Patientenschulungen bieten die Vermittlung von Wissen über die Krankheit, über die Behandlung und darüber, was jeder Patient für sich selbst tun kann - in Verbindung mit Einübung und Training bestimmter Fertigkeiten (vom Peakflow-Messen über die Anwendung eines Dosieraerosols bis hin zu atemerleichternden Körperhaltungen u.a.m.).
Patientenschulung wird bei Kuren in Sonderkrankenanstalten, in ärztlichen Praxen und im Schulungszentrum der Österreichischen Lungenunion durchgeführt.

pCO2

Kohlendioxidpartialdruck

Peakflow

Peakflow kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Atemspitzenstoß". Es wird also die Kraft des Ausatmens gemessen. Dieser maximale Atemstoß kann von Messung zu Messung auch bei gesunden Menschen bis zu 10% schwanken. Jeder Asthmapatient sollte seinen eigenen Bestwert ermitteln und diesen dann mit den aktuellen Peakflow-Werten vergleichen. Deshalb sollte jeder Asthma-Patient regelmäßig und zweimal am Tag den Peakflow messen und diesen in das Asthma-Tagebuch eintragen. Mit diesem Gerät kann man sehr früh eine Verschlechterung der Atmung feststellen, auch wenn noch keine körperlichen Symptome wahrgenommen werden.

Peakflow-Meter

Einfaches, kleines, tragbares Gerät, das für Patienten mit Atemwegserkrankungen entwickelt wurde und mit dem sich der Spitzenstoß bei stärkster Ausatmung (Peakflow) messen lässt.
Es gibt mechanische und elektronische Peakflowmeter. Werte, die im Vergleich zum individuellen Bestwert der betreffenden Person erniedrigt sind, zeigen eine Verengung der Bronchien an.

Pflanzenpollen

Blütenstaub, der bei Pollenallergikern allergische Beschwerden auslöst.

physiologisch

den normalen Lebensvorgängen im Organismus des Gesunden entsprechend.

Physiotherapeut

Zugelassen zur eigenverantwortlichen Anwendung aller physiotherapeutischen Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung im intra- und extramuralen Bereich, unter Berücksichtigung funktioneller Zusammenhänge auf den Gebieten der Gesundheitserziehung, Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation.

Physiotherapie

eine Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln. Wichtige physiotherapeutische Behandlungstechniken sind zum Beispiel Krankengymnastik als Einzel- oder Gruppentherapie, Massagen (Klassische Massage, Bindegewebsmassage, Reflexzonenmassage), Wärme- und Kältetherapie, Atemtherapie, Bewegungsbäder und Rückenschule.

Phytotherapie

ist die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Medikament Viele Heilpflanzen enthalten Wirkstoffe (Alkaloide), die aus der Pflanze extrahiert oder auf dem chemischen Wege hergestellt hochwirksame Medikamente sind, wie zum Beispiel das Opium (aus der Mohnpflanze) oder das Ephedrin. Die pflanzliche Herkunft eines Wirkstoffes ist daher kein Beleg für seine Harmlosigkeit oder für seine Wirksamkeit/Unwirksamkeit.

Pleura

Brustfell/Rippenfell, eine die Lunge umhüllende Haut, die am Brustkorb und am Zwerchfell haftet.

Pleuritis

Entzündung des Brustfells/ Rippenfells

Pneumektomie

Operative Entfernung eines Lungenflügels

Pneumokokken

Bakterien, die u.a. häufig für eine Pneumonie (Lungenentzündung) verantwortlich sind.

Pneumokokkenimpfung

Eine Impfung gegen die Erreger einer Lungenentzündung, die Pneumokokken.
Damit soll eine solche Lungenentzündung vermieden werden.

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